Quebec bewilligt dem deutschen Unternehmen Hy2gen 307 Megawatt für sein Projekt zur Erzeugung von grünem Wasserstoff und Ammoniak

Radio-Canada berichtet, dass das deutsche Unternehmen Hy2gen sich für sein Projekt zur Erzeugung von grünem Wasserstoff und Ammoniak ein Stromkontingent von 307 Megawatt (MW) gesichert hat. Dies ist das zweitgrößte von der Regierung Legault bewilligte Bauvorhaben im Bereich erneuerbarer Energien seit dem Batterie-Gigafabrik-Projekt Northvolt.
307 Megawatt sind:
fast so viel Strom, wie alle Wohnhäuser an der Nordküste benötigen;
etwas mehr als die vom Kraftwerk Romaine-1, einem der vier Wasserkraftwerke des Romaine-Komplexes, erzeugte Leistung;
vier- bis fünfmal mehr als die Nachfrage nach Wohnungen in Baie-Comeau, wo das Projekt angesiedelt sein wird.
Die Ministerin für Wirtschaft, Innovation und Energie von Quebec, Christine Fréchette, sagte, dass Hy2gen ein Projekt sei, das zahlreiche Arbeitsplätze schaffen und eine wirklich bedeutende wirtschaftliche Entwicklung in der Region Côte-des-Neiges im Norden bewirken werde.
Die Stadt Baie-Comeau setzt für ihren wirtschaftlichen Aufschwung auf das deutsche Unternehmen. Das 1-Milliarden-Dollar-Projekt könnte innerhalb weniger Jahre 245 Arbeitsplätze schaffen.
Der erzeugte Wasserstoff und Ammoniak ermöglicht Projekte zur Dekarbonisierung im Bereich Bergbau, was über den durch Wasserkraft erzeugten Strom allein nicht möglich ist, z. B. für die Herstellung grüner Sprengstoffe.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website
https://www.rdworldonline.com/hy2gen-green-hydrogen-project-quebec/
https://energynews.pro/en/hy2gen-receives-electricity-allowance-for-hydrogen-production/